C’est la vie

Sie rannte.

Sie rannte wie sie es noch nie zuvor getan hatte, weil es vielleicht das letzte Mal sein könnte. Sie spürte die Luft, die ihre Haare flattern ließ und erbarmungslos kalt ihr Gesicht umspielte. Sie wollte nicht nach hinten schauen, denn das könnte ihr wertvolle Zeit kosten. Zeit die möglicherweise zwischen Leben und Tod entscheidet.

Obwohl Sie im Angesicht des Todes war, war sie doch merkwürdiger weise sehr ruhig. Sie rannte konzentriert und fokussiert, es kam Ihr vor als hätte sie alle Zeit der Welt und doch nur noch einen Atemzug übrig. Sie spürte wie die stechend kalte Luft ihre Lungen füllte und der dumpfe Klang ihrer Füße seinen Nachhall in den dunklen Gassen hinterließ.

Sie rannte schon eine Weile und beschloss es jetzt doch zu tun. Sie drehte ihren Kopf auf die linke Seite und wusste im selben Lidschlag dass dies ein Fehler war.

Sie rannte.

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2 Gedanken zu “C’est la vie

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